Archiv für die Kategorie ‘Garten’

Das Gartenhaus, eine kleine Oase auf dem Grundstück

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Früher nannte man es Geräteschuppen, wer in einem Kleingartenverein ein Grundstück gepachtet hatte, baute sich dort einen Geräteschuppen. Mit den Jahren wurden die Geräteschuppen immer Größer, bis sie zuletzt auch als Wochendquartier dienten.
Die Bauweise früher aus Kistenholz veränderte sich auch zusehend in der Materialauswahl. Immer mehr wurde Stein auf Stein gebaut, bis dann endlich die Kleingartenverordnung eine maximale Größe von 24 qm für ein Gartenhaus als oberste Grenze sah. Nun hat sich die Zeit mit den Jahren grundlegend geändert. Immer mehr Anbieter von Gartenhäusern stellen ihre Entwürfe zum Besten. Egal wie groß ein Gartenhaus ist, lässt es in jetziger Zeit keine Wünsche mehr offen. Die Größenbeschränkung bezieht sich lediglich auf Kleingärten, wobei 24 qm für ein Gartenhaus nicht gerade zu klein sein dürften.
Die Unterbringung der Geräte ist immer noch das Ziel eines Gartenhauses, nur mit dem Unterschied, dass es sich bei den Geräten kaum noch um Schaufel, Harke oder Heckenschere handelt, sondern mehr um Haushaltsgeräte wie Kühlschrank und Fernseher.

Was gibt es für Gartenhäuser?
In diesem Bereich ist wirklich alles vertreten, vom kleinen Gartenhäuschen, welches mehr oder weniger nur für die Gartengeräte zur Verfügung steht und eventuell für einen Kaffee reicht, wenn es einmal regnet, bis zum wohnlichen Luxus- Gartenhaus mit und ohne Terrasse.

Wo liegt der Unterschied bei den Gartenhäusern?
Eindeutig in der Verwendung, denn die Preisunterschiede eines Gartenhauses sind von der Blockbohlenstärke abhängig. Für ein besseres Gerätehaus ist eine Holzstärke von 19 mm ausreichend. Für ein kleines Gartenhaus reichen 28mm oder in besserer Qualität 44mm.
Wer jedoch auf seinem privaten Grundstück ein Vorzeige-Gartenhaus errichtet, in dem er zeitweilig auch wohnen möchte, wählt eine Blockbohlenstärke von 60 mm oder 90 mm.

Wird für ein Gartenhaus ein Fundament benötigt?
Nicht unbedingt, ein Punktfundament ist völlig ausreichend.

Lässt sich ein Gartenhaus noch mit Zusatzausstattungen erweitern?
Jeder Hersteller bietet ein Zusatzprogramm. Das reicht von einem Rundbogenfenster bis zu Isolierglas, Doppeltür, gesonderte Dacheindeckung, Außenterrasse und Schlafempore, um nur einige zu nennen. Zum Ende fehlen nur noch die Gartenmöbel und Gardinen. Blickdicht lässt sich die Terrasse zum Nachbarn mit einem Paravent leicht versperren.

Ein Spielhaus für den Nachwuchs

Dienstag, 22. September 2009

Gerade in der heutigen Zeit kann man froh sein, wenn die Kinder auch mal draußen spielen und nicht mehr nur noch vor dem Fernseher oder der Spielkonsole sitzen. Natürlich kommt es auf das Wetter darauf an, denn bei strömenden Regen möchte sicher niemand seine Kleinen in die Kälte schicken. Aber vor allem im Sommer sieht man es doch gerne, wenn die Kinder draußen spielen, gesund ist es außerdem. Dem Ganzen kann man aber auch noch ein wenig auf die Sprünge helfen. Damit ist nicht gemeint, dass man einfach den Strom im Kinderzimmer abstellen soll. Nein, man kann den Kindern ein Spielhaus im Garten bauen.

Generell gibt es dabei verschiedene Möglichkeiten dies umzusetzen. Ich kann mich beispielsweise noch gut daran erinnern, dass wir früher immer gerne auf Bäume geklettert sind. Wer also einen großen Baum mit stabilen Ästen im Garten stehen hat, kann darüber nachdenken ein Spielhaus im Baum anzusiedeln. Ein Baumhaus ist für die Kleinen nicht nur besonders spannend, sondern es ist auch etwas, was sicher kaum einer der Freunde hat. Solche Spielhäuser sind allerdings etwas aufwändiger zu bauen, muss doch die Stabilität zu jeder Zeit gewährleistet sein. Es gibt genug Anleitungen im Internet die beim Bau der Spielhäuser im Baum helfen können.

Die andere Möglichkeit ist das Spielhaus ganz normal im Garten aufzustellen. Man sucht sich dafür eine lauschige Ecke, wo das Kind auch sonst immer gerne spielt. Je nach Vorliebe der Kleinen kann man das Spielhaus übrigens noch entsprechend variieren. Warum sollte man nicht beispielsweise eine Art Burg für die kleinen Ritter bauen? Oder mit einem Mast darauf ein Spielhaus als Schiff getarnt für alle Kinder, die gerne Piraten spielen?

Am besten ist es, wenn man den Nachwuchs in den Bau der Spielhäuser mit einbezieht. Man kann zwar argumentieren, dass somit das Spielhaus keine Überraschung mehr ist – was in gewisser Weise auch stimmt. Auf der anderen Seite fühlen sich die Kinder so aber von Beginn an in das Projekt mit integriert und sind in der Regel mit Feuereifer bei der Sache. Sie erleben selbst mit wie viel Arbeit in dem Spielhaus steckt, geben sich selbst viel Mühe und sind stolz auf alles, was sie selbst und ohne fremde Hilfe für “ihr” Haus alles schon machen können. Außerdem wissen sie das Ergebnis dann in jedem Fall zu schätzen und können eine ganz besondere Bindung zu “ihrem” Haus aufbauen. Die vor Stolz geschwellte Brust, wenn der Nachwuchs seinen Freunden zum ersten Mal das fertige Spielhaus präsentiert, ist mit keinem Geld der Welt zu ersetzen.

Wichtig ist es noch beim Bau auf Farben und Lacke ohne Schadstoffe zu achten. Ebenfalls sollten alle Kanten gut geschliffen sein, damit sich die Kleinen beim Spielen nicht verletzen. Das sollte aber eigentlich selbstverständlich sein.

Formgehölze

Montag, 21. September 2009
Adlerschwingen-Eibe

Adlerschwingen-Eibe

Eine echte Alternative zu langweiligen Hecken oder eintönigen Thuja-Bepflanzungen sind die immer beliebter werdenden Formgehölze. Diese werden mittels einer speziellen Schnitttechnik aus normalen Bäumen und Gehölzen gefertigt und sind dann als originelle Formen im Garten, auf der Terrasse, oder in einem Wintergarten zu bewundern. Auch als Kübelbepflanzung im Eingangsbereich können Formgehölze einer Tür einen exclusiven Rahmen geben.
Die Technik Gehölze kreativ in Formen und Figuren zu schneiden ist schon lange bekannt und die Kunst einen Bonsai zu ziehen hat in Japan eine Jahrhunderte alte Tradition. Wer über genügend Fingergeschick und Kenntnisse über die speziellen Schnitttechniken verfügt, kann sich diese außergewöhnlichen Pflanzen selber ziehen, wer aber sich lieber auf Profis verlassen möchte, findet bei entsprechenden Anbietern eine große Auswahl an verschiedenen Objekten.

Formgehölze aus Buchsbaum

Bekannt und beliebt für eine kunstvolle Gestaltung ist Buchsbaum ( Buxus). Diese immergrüne Pflanze wächst sowohl im Schatten, wie auch in der Sonne und eignet sich für Hecken und Solitäre.
Kunstvolle Schnitte wie ein Kegel, eine Pyramide, ein Würfel oder sogar Tierfiguren sind mit Buchsbaum möglich.
Zu beachten ist auf ein humushaltiger Boden, wo auch das Regenwasser gut ablaufen kann. Gegossen wird Buchsbaum nur bei langanhaltender Trockenheit und vor dem Einsetzen des Frostes. Regelmäßiges Nachschneiden der Form erhält auch die Gesundheit der Pflanze.

Formgehölze aus Eibe

Auch das Nadelgehölz Eibe ist zu vielen Figuren formbar. Die Eibe verträgt auch schattige Standorte, ist aber empfindlich gegen Staunässe. Das immergrüne Gehölz wird 1-2 mal im Jahr in Form geschnitten und kann viele hundert Jahre alt werden.
Auch abwechslungsreiche Hecken können aus Eibe geformt werden und den Grundstücksgrenzen ein ansprechendes Profil geben.
Als Bonsai ist die Adlerschwingen- Eibe ein bis zu 1,75 m hohes, auffälliges Gehölz, dass einen Einzelplatz im Garten beansprucht.

Weitere Formgehölze

Ebenso wie Eibe und Buchsbaum können auch Feldahorn, Felsenbirne und Kornelkirsche in kreative Formen gebracht werden.
Als abwechslungsreiche Heckenelemente bieten sich außerdem Hainbuche, Liguster, Stechpalme oder auch Zierapfel an.

Bonsai

Das japanische Wort Bonsai bedeutet eigentlich Bon= Schale und sai= Pflanze und ist die Kunst einen Baum oder ein Gehölz in kleinen Gefäßen durch Wurzel- und Blattschnitt künstlich klein zu halten.
Durch die Verbreitung der Bonsai-Kultur im Westen wurde diese Technik auch auf Bäume und Sträucher im Außenbereich angewendet. Imposant wirken Bonsais in schönen Pflanzgefäßen auf der Terrasse oder im Eingangsbereich.
Bevorzugte Gehölzarten sind traditionell Kiefern oder Buchen, aber auch Japanische Hülse wird als Bonsai mit einer Höhe bis 1m angeboten.

Preise

Die Preise von Formgehölzen sind recht unterschiedlich und fangen bei etwa 50 Euro für einen ca. 50 cm hohen Buchsbaum-Kegel an. Einen 1m hohen Rotbuchen-Bonsai erhält man ab etwa 300 Euro und eine 1,50m hohe Adlerschwingen-Eibe kostet um 1300 Euro.

Um lange Freude an den natürlichen Kunstobjekten zu haben, sollte auf gute, deutsche Qualitätsprodukte geachtet werden. Auch eine geschulte Fachberatung bei allen Fragen zu Kauf und Pflege ist sinnvoll. Ebenso sollte eine schnelle Lieferung garantiert sein, damit nur frische Pflanzen direkt aus der Baumschule beim Kunden angeliefert werden.

Sichtschutz für Ihren Garten – Gartenzaun

Sonntag, 09. August 2009

kategorie_zaun_riva_weiss[2]Jeder, der sein Grundstück mit einem Zaun eingrenzt, möchte einen Zaun haben, der den üblichen Anforderungen der Eingrenzung entspricht. Er sollte möglichst stabil sein und dazu auch noch möglichst dekorativ aussehen. Die Zeiten der langweiligen einfachen Zäune, die nichts weiter hermachen ist längst vorbei. Beim Zaunprofi wird man garantiert fündig werden und einen geeigneten und preiswerten Zaun für sein einzugrenzendes Grundstück finden. Für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel ist hier etwas dabei. Schöne Vorgartenzäune oder Elemente, die dem Sichtschutz dienen, teilweise mit modernen Eigenschaften ausgestattet, sind hier in reichlicher Auswahl vertreten. Besondere Highlights im Sortiment sind Elemente bei einigen Gartenzaun-Serien, die gebogen sind. Diese Zaunelemente geben einem Vorgarten eine ganz besondere Note und werden die Blicke der Passanten und Nachbarn garantiert auf sich ziehen.

Ein repräsentativer schöner Vorgartenzaun, der das Grundstück optisch aufwertet, ist wohl der Traum eines jeden Hausbesitzers oder -mieters. Der Zaunprofi hat hierfür die verschiedensten Modelle in allen möglichen Preisklassen anzubieten. Egal, ob schlichter Holzzaun oder ein moderner Kunststoffzaun, den man beispielsweise nie streichen muss: hier wird jeder, der einen dekorativen Zaun für seinen Vorgarten sucht, fündig werden. Ein gutes Beispiel für einen äußerst preisgünstigen und dennoch formschönen und funktionellen Zaun sind die Zaunelemente der Serie KARLO. Preislich ist dieser Zaun kaum zu toppen. Und auch optisch hat er einiges zu bieten, denn durch die verschieden geformten einzelnen Elemente kann man sich seinen ganz individuellen Zaun gestalten und ihn zum absoluten Hingucker machen. Der Vorgarten und das ganze Haus wird damit schön in Szene gebracht, ohne dass der Zaun dabei die Sicht auf den Vorgarten versperrt. Elemente für Tore und Türen sind natürlich ebenfalls im Programm enthalten und können nach Belieben ausgesucht und zusammengestellt werden.

Um sich vor unerwünschten Blicken von Nachbarn oder Passanten in bestimmten Bereichen des Grundstückes zu schützen oder um sich vielleicht eine kleine Ruhe-Oase ganz für sich allein zu gestalten, benötigt man einen Sichtschutzzaun. Wer sich einen Sichtschutzzaun zulegen möchte, der wirklich absolut keine Blicke zulässt, sollte sich die Serie LONGLIFE RIVA WEISS näher anschauen. Ein ganz besonderes Highlight der Zaunelemente dieser Serie ist die Pflegeleichtigkeit. Ein Nachstreichen ist nicht nötig, auch nicht nach mehreren Jahren und das Säubern des Zaunes geht schnell und einfach mit warmem Wasser. Durch die glatte Oberfläche der Zaunelemente kann der Zaun auch nicht so schnell verschmutzt werden.

Gartenhaus im Trend

Sonntag, 02. August 2009

Gartenhaus_Holz_001[1]Das Gartenhaus erfreut sich nach einer langen Zeit wieder einer sehr hohen und immer weiter steigenden Beliebtheit, was hauptsächlich daran liegt, das sich in Bezug auf Design und die Verarbeitung von Gartenhäusern einiges geändert hat. Die Zeiten von alten Hütten aus dünnem Fichtenholz sind vorbei und die Zeit der modernen Gartenhäuser ist nun gekommen. Besonders interessant könnten für viele Leute die neuen Designs eines Gartenhauses sein, bzw. die Möglichkeiten ein Gartenhaus elegant zu gestalten. Zum Beispiel in Bezug auf die Dachgestaltung hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Das gute alte Satteldach erfreut sich immer noch einer hohen Beliebtheit, jedoch findet man auch immer mehr neue Dachkonstruktionen und individuell gestaltete Dächer. Immer häufiger sieht man zum Beispiel das so genannte Flachdach, welches der Laube einen gewissen Bungalow- Charme verleiht. Manchmal findet man diese Dächer sogar mit einer aufwändig gestalteten Dachbepflanzung vor, welche dem Gartenhaus hilft die Zimmertemperaturen zu erhalten. Besonders beliebt ist bei vielen Personen eine etwas neuere Dachform, das so genannte Tonnendach. Man kann sich dieses Dach so vorstellen, wie eine halbe Tonne, die nach unten geöffnet auf dem Gartenhaus aufliegt. Ein solches Tonnendach ist ein echter Blickfang und verdrängt das alte 70er Jahre Lauben- Flair. Ein solches Tonnendach kann man auch versetzt installieren, sodass die Möglichkeit besteht zusätzliche Fenster anzubringen. Attraktiv ist auch das so genannte Pultdach, bei dem das Dach in einem ca. 30° Winkel auf dem Gartenhaus aufliegt. Dieses Dach lässt sich ebenfalls versetzt installieren und wird somit zu einem echten Blickfang.

Richtige Behandlung von Gartenhäusern

Egal ob es sich nun um ein älteres Gartenhaus handelt oder um eine modernes Gartenhaus z.B. mit Tonnendach, ohne die richtige Pflege hat man von dem schönsten Gartenhaus nicht lange. Ohne entsprechende Pflege kann das Holz schimmeln, vergrauen oder morsch werden, sodass ein späterer Abriss unumgänglich ist.
Aus diesem Grund sollten Sie das Holz unbedingt mit Lasuren etc. behandeln. Besonders wenn man kein Beton Fundament besitzt ist es wichtig, besonders den Boden gut zu behandeln. Eine Bodenbehandlung sollte man vor dem Aufstellen des Gartenhauses in Betracht ziehen, da man an den Boden nach dem Aufbau nicht mehr heran gelangen kann. Neben dem Boden sollte man auch unbedingt den Fenstern und Türen einer extra Behandlung unterziehen, da die Fenster und Türen sich ansonsten verziehen können und Sie somit Ihr Gartenhaus nicht mehr schließen können. Dies mag zwar für die Luftzirkulation von Vorteil sein, jedoch besteht beim nächsten Unwetter die Gefahr das es in die Laube rein regnet und sich das Holz weiter verzieht, bzw. verfault.

Holz und Holzqualität

Dienstag, 28. Juli 2009

Wer sich seinen Traumgarten einrichten möchte, der wird viel mit Holz machen, denn dieser Rohstoff bringt einige Vorteile mit sich. Die Verwendung ist im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit, denn Holz wächst immer wieder nach. Zudem atmet und arbeitet es, der Rohstoff “lebt”. Es ist daher wichtig, dass beim Verlegen zum Beispiel von Bodendielen stets darauf geachtet wird, dass ein ausreichender Abstand zwischen den einzelnen Brettern besteht, denn das Holz arbeitet und will sich ausdehnen.
Das Ambiente, das bei der Verwendung von Holz geschaffen wird, ist angenehm und es wirkt alles gemütlich. Egal, ob es sich um den Bau einer Terrasse, einer Pergola, eines Zäunchens für die Begrenzung von Grundstück und Garten oder einfach nur um die Ausstattung an Möbeln für den Garten geht – Holz ist in der Regel für jeden die bessere Wahl. Verschiedene Holzqualitäten bieten sich für die Verwendung im Garten an. Auf diese soll später noch näher eingegangen werden.
Die Pflege der im Garten verwendeten Hölzer ist heute denkbar einfach. Es ist nicht mehr nötig in jedem Jahr einen neuen Anstrich mit vorherigem mühsamen Abschmirgeln der Holzteile vorzunehmen. Dielen und Co. werden jetzt einfach gereinigt und bekommen regelmäßig – was auch erst nach Jahren der Fall sein kann – eine Imprägnierung. So hält das Holz überaus lange und bleibt ansehnlich. Zur Reinigung der Holzteile empfiehlt es sich, grobe Verschmutzungen und Moos erst einmal abzulösen und dann mit der Wurzelbürste und etwas warmem Wasser das Holz abzubürsten. Wer zum Beispiel einen Fußboden aus Nadelgehölzen hat, der kann einen milden Reiniger mit Chlorbestandteilen nutzen, welcher nicht nur den Reinigungseffekt besitzt, sondern das Holz sanft aufhellt. Im Laufe der Jahre wird es nämlich langsam immer dunkler. Hingegen muss der Gartenzaun aus Holz oft alle zwei bis drei Jahre einen neuen Anstrich bekommen, was natürlich zu Lasten der Umwelt geht. Das soll aber nicht heißen, dass auf die Verwendung von Holz im Garten verzichtet werden soll, sondern es sollte lediglich gut abgewogen werden, welche Vor- und Nachteile die Verwendung des jeweiligen Rohstoffes mit sich bringt. Bei einem Vergleich der möglichen Stoffe wird Holz mit Sicherheit am besten abschneiden.
Noch etwas zu den Qualitäten des Holzes, das im Garten für eine Verwendung in Frage kommen kann.
Häufig verwendet werden verschiedene Nadelhölzer und seit einiger Zeit auch sehr gern die Sibirische Lärche. Gerade letzte bringt die Einteilung in die Resistenzklasse drei mit, was sehr gut ist und für eine Haltbarkeit zwischen zehn und fünfzehn Jahren steht und das ganz ohne Imprägnierung. Nadelhölzer sind nicht ganz so lange haltbar und müssen überdies auch noch regelmäßig gepflegt und imprägniert werden, damit sie über viele Jahre hinweg gut aussehen. Nadelhölzer werden in der Regel kesseldruckimprägniert. Absplitterungen sind bei Nadelhölzern ebenso möglich, wie bei der Sibirischen Lärche. Dies hingegen stellt kein Problem dar, wenn ein Gemisch aus Holz und Kunststoff verwendet wird. Dabei kommt sogar noch der Vorteil hinzu, dass keine Äste eingeschlossen sein können und dass es zu keiner Rissbildung kommt. Diese Risse im Holz entstehen durch die Trocknung und sind ganz natürlich, nur eben an vielen Stellen eher unerwünscht.
Für Bodendielen ist ein sehr robustes Holz zu empfehlen. Wichtig ist, dass die Dielen vor dem Verlegen lasiert werden und zwar von beiden Seiten. Nur so kann gewährleistet werden, dass sie nicht zu viele Nässe aus dem Untergrund aufnehmen können. Beim Verlegen ist zudem auf den Verlauf der Maserung zu achten, die sich auf beiden Seiten der Diele unterscheiden kann. Wer Dielen für die Terrasse aus der Holz-/Kunststoffmischung verwenden möchte, der wird damit belohnt werden, dass der Untergrund nahezu eisenhart ist und dass er aber vor Witterungseinflüssen auch ohne Imprägnierung geschützt ist. Anders, als dies bei reinen Hölzern der Fall ist, verblasst die ursprüngliche Farbe der Dielen nicht. Aufgrund der beständigen UV-Strahlung, der die Dielen ausgesetzt sind, ist üblicherweise ein leichtes Vergrauen festzustellen, das auch über die Jahre hinweg nicht verhindert werden kann. Selbst bei den verschiedenen Harthölzern ist das der Fall.
Abschließend bleibt zu sagen, dass ein Garten, der mit Holz eingerichtet wird, immer ein wunderschönes Ambiente bietet, dass er zugleich rustikal und dennoch sanft wirkt. Dennoch ist die Verwendung von Holz natürlich mit einigem Pflegeaufwand verbunden, auch wenn dieser heute gar nicht mehr vergleichbar ist mit den Mühen, die früher einmal bei anderen Hölzern auf sich genommen werden mussten.